Tipps für Babysitter

Tipps für Babysitter

Was du beim ersten Mal babysitten beachten solltest:

  • Der Babysitter sollte sich selbst, seine Zertifikate und seine Qualifikationen stets ehrlich und korrekt darstellen.
  • Wähle und kontaktiere die Eltern, die dir am besten gefallen, und verabrede dich zunächst zum Telefonieren, um euch besser kennenzulernen. Wenn die Eltern am Telefon einen guten Eindruck auf dich machen, triff dich persönlich mit ihnen und ihren Kindern. Denk daran, dich nur mit Eltern zu treffen, die du vertrauenswürdig findest.
  • Nimm zu deiner eigenen Sicherheit eine weitere Person zum ersten Treffen mit, da du dir nie ganz sicher sein kannst, mit wem du es zu tun hast.
  • Wenn du das Kind von der Schule abholen sollst, dann lass dich zunächst dem Klassenlehrer oder eventuell anderen Eltern vorstellen, damit es später zu keinen Missverständnissen kommt. Frage die Eltern, um dies zu arrangieren.
  • Denke daran, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass Eltern deinen Ausweis sehen wollen. Aber verschicke ihn niemals per Mail, sondern zeige ihn nur persönlich vor!
  • Dein Alter ist wichtig. Für die Nutzung von Babysits gilt ein Mindestalter von 13 Jahren, um die Qualität und Sicherheit der Leistungen, die auf unserer Plattform angeboten werden, zu gewährleisten.

Der beste (Neben) Job

Babysitting ist der wahrscheinlich beste, aber auch verantwortungsvollste Job der Welt! Speziell mit Babysits kannst du den Job noch mehr genießen, da du die Kontrolle über deine eigene Arbeitszeit hast und dir deine Arbeitgeber selbst aussuchen kannst.

Wenn du aus Kinderbetreuung einen professionellen Vollzeitberuf machen möchtest, solltest du überlegen, eine Tagesmutter zu werden. Du wirst an Kursen teilnehmen und viele neue Dinge lernen. Außerdem sind Eltern in vielen Ländern eher bereit, dich einzustellen, da sie Steuervergünstigungen vom Staat erhalten können.

Formular

Gehe vor dem ersten Babysitten dieses Formular gemeinsam mit den Eltern durch. So könnt ihr einigen Problemen entgegenwirken, bevor sie überhaupt aufkommen.

Formuar

Erster Kontakt mit der Familie

Wir empfehlen Babysittern nachdrücklich, die Eltern und Kinder vorher zu treffen. Wir empfehlen zu deiner eigenen Sicherheit, die Eltern nach einem Treffen an einem öffentlichen Ort zu fragen und jemanden mitzubringen.

Du solltest dir Zeit nehmen, mit dem Gegenüber warm zu werden und dich wohlzufühlen, auch wenn das bedeutet, dass ihr euch mehrmals vor dem ersten Babysitten trefft. Eltern könnten dich auch fragen, das erste Mal auf das Kind aufzupassen, während sie zu Hause sind. So können sie deine Art des Babysittens besser kennenlernen und du kannst Fragen stellen. Wenn du dich dafür entschieden hast, bei dir Zuhause auf das Kind aufzupassen, dann stelle sicher, dass die Eltern zumindest einmal dein Zuhause besucht haben, bevor du für sie babysittest.

Wenn ihr ein gutes Treffen hattet und du für die Eltern babysitten möchtest, dann raten wir dir dazu, dass ihr alle wichtigen Informationen austauscht, bevor du mit dem Babysitten beginnst, so dass du besser vorbereitet bist. Du kannst unser Formuar als Richtlinie nutzen.

Babysits hat einen eigenen Nachrichtendienst, um die Kommunikation zwischen Nutzern zu erleichtern. Es ist notwendig, dass du mit anderen Nutzern zunächst über Babysits kommunizierst, bis du dich so wohlfühlst, dass du Kontaktinformationen austauschen möchtest und zu anderen Nachrichtendiensten wechseln kannst. Denk daran, dass wir dir mit Beschwerden über Nachrichten, die außerhalb unserer Nachrichtendienstes gesendet wurden, nicht helfen können, da wir keinen Verlauf vorliegen haben werden. Wenn du anderen Kommunikationsweg nutzt, geschieht dies auf dein eigenes Risiko!

Bereite dich vor

  1. Planung. Plane deinen Terminkalender, um sicherzugehen, dass du auch wirklich Babysitten kannst, wenn du gefragt wirst. Frage die Eltern nach der genauen Zeit, die du babysitten sollst und für wie lange. Plane Termine über Babysits. Wir werden dir bei der Organisation mit Erinnerungen helfen. Denk daran, dass du die genaue Zeit und Dauer immer verhandeln kannst, wenn du es nicht zu der vorgeschlagenen Zeit schaffst. Du solltest dem Babysitten nie zustimmen, wenn du in der Schule oder auf Arbeit sein oder auf dein eigenes Kind aufpassen musst (außer, wenn du für unseren Eltern-helfen-Eltern Service angemeldet bist).
  2. Besondere Anweisungen für Babys. Für den Fall, dass du Babys babysittest, denk daran, die Eltern nach besonderen Anweisungen zur Pflege zu fragen. Du solltest z.B. wissen, wo die ganzen Utensilien zur Pflege des Babys sind, wie Windeln, Schnuller usw.
  3. Trefft Vereinbarungen über die Nutzung von Dingen im Haus. Wenn du im Haus der Familie babysittest, geh nicht einfach davon aus, dass du alles benutzen darfst (z.B. Kühlschrank, TV, Telefon, etc.). Kläre immer vorher mit den Eltern ab, was du in deren Zuhause nutzen darfst, um ein positives und problemfreies Erlebnis sicherzustellen.
  4. Hausregeln. Frage die Eltern immer, ob sie Besuch erwarten und ob du ans Telefon gehen sollst. Du kannst außerdem fragen, ob sie den Anrufbeantworter oder eine Anrufumleitung einschalten können, damit du beim Babysitten nicht gestört wirst. Du solltest die Eltern außerdem bitten, klarzustellen, wann und für wen du ans Telefon gehen sollst.
  5. Erkunde. Was mögen die Kinder gerne? Kinder haben unterschiedliche Interessen, auch abhängig vom Alter. Lerne, was sie mögen und passe deine Art zu Babysitten jedem Kind an.

Während des Babysittens

Kinderbetreuung erfordert immer ein gewisses Maß an Geduld, Einfühlungsvermögen und Übung, wie man mit welchen Situationen am besten umgeht. Was ist zum Beispiel zu tun, wenn ein Kind den Tisch während des Essens in ein Schlachtfeld verwandelt, oder wenn ein Baby die Windel voll hat?

Schritt für Schritt

  1. Schreib dir die folgenden Informationen auf: Adresse, Handy- und Festnetznummer der Familie, bei der du babysittest, die Namen der Kinder, eventuelle Allergien der Kinder und gegebenenfalls Notfallnummern. Frage auch, wo sich der Erste-Hilfe-Koffer befindet.
  2. Öffne niemals Fremden die Tür: Wenn es an der Tür klingelt, mach nur auf, wenn du jemanden erwartest und du dich versichert hast, dass tatsächlich diese Person vor der Tür steht. Schau also erst durchs Fenster, oder durch den Türspion. Frage die Eltern außerdem vorher, ob sie im Zeitraum des Babysittens einen Besucher erwarten. Wenn du dir unsicher bist, kannst du jederzeit die Eltern anrufen, oder die Tür einfach nicht öffnen.
  3. Überleg dir vorher, was du während des Babysittens machen willst: Du kannst mit den Kindern zum Beispiel basteln, malen, oder das Lieblingsspiel der Kinder spielen. Unternimm Dinge mit den Kindern, die sie toll finden und die nicht deine oder die Sicherheit der Kinder gefährden. Die Sicherheit der Kinder zu garantieren, ist deine wichtigste Aufgabe als Babysitter! Außerdem musst du dich gut um die Kinder kümmern, vor allem, wenn sie noch sehr jung sind. Dabei hilft es immer, wenn du selbst gut gelaunt und positiv gestimmt bist!
  4. Behalte die Kinder immer im Auge: Wenn du auf mehrere Kinder aufpasst, sorge dafür, dass du dich mit allen Kindern zusammen im gleichen Raum aufhältst, damit du alle gleichzeitig im Blick hast. Wenn du auf ältere Kinder aufpasst, sorge dafür, dass sie sich im Haus aufhalten, oder wenn sie alleine nach draußen gehen wollen, dann nur in den eigenen Garten. Bei kleinen Kindern musst du immer in Sichtweite bleiben. In jedem Fall musst du dafür sorgen, dass kein Kind in die Nähe einer Straße, oder anderer Gefahrenquellen kommt.
  5. Spiel mit den Kindern: Die Kinder werden es toll finden, mit dir zu spielen! Zögere auch nicht, nach draußen zu gehen und dir die Hände schmutzig zu machen. So macht es allen am meisten Spaß! Die meisten Kinder haben das Bild eines gutgelaunten, fürsorglichen und vertrauenswürdigen Babysitters im Kopf. Behalte im Hinterkopf, dass die Kinder wahrscheinlich weitererzählen, wie toll sie den Babysitter fanden. Trau dich also, du selbst zu sein und mitzuspielen!
  6. Halte dich an die Bettzeit, die du mit den Eltern vereinbart hast: Lass die Kinder nicht frühzeitig einschlafen oder später ins Bett gehen. Wenn die Kinder zu früh ins Bett gehen, werden sie später wieder wach und können danach nicht mehr einschlafen! Bring die Kinder zu der Uhrzeit ins Bett, an die sie gewöhnt sind. Wenn eins der Kinder anfängt zu weinen, gib ihm sein Lieblingskuscheltier oder seinen Schnuller. Wenn ältere Kinder länger aufbleiben wollen, sage ihnen, dass sie jetzt sowieso nicht mehr spielen dürfen und es deswegen sowieso keinen Spaß macht, länger wach zu bleiben. Du würdest jetzt sowieso nicht mehr mit ihnen spielen. Wenn ein Kind trotzdem noch weint, kommt das wahrscheinlich durch die Müdigkeit. Das Kind wird letztendlich auch einschlafen. Sieh nach dem Schlafengehen so oft nach den Kindern, wie du es für nötig erachtest.
  7. Räume auf, bevor die Eltern nach Hause kommen: Denke daran, Spielzeug und gebrauchtes Geschirr wieder wegzuräumen. Hinterlasse das Haus so, wie du es vorgefunden hast. So machst du den Eltern eine besondere Freude. Niemand möchte beim Heimkommen einen Saustall vorfinden.

Babysitten zu zweit

Manchmal ist es schöner, zu zweit babyzusitten. Das gilt vor allem, wenn man auf mehrere Kinder aufpasst, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Und wenn die Kinder im Bett sind, kann man sich gegenseitig Gesellschaft leisten. Wenn du gerne gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin babysitten würdest, sprich einfach mit den Eltern über deinen Vorschlag!

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